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            27.07.2017  02:50 Uhr

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Bundesregierung staerkt Opferrechte

2. Opferrechtsreformgesetz seit  1.10.2009 in Kraft getreten


Mit der Reform wurden die Rechte von Verletzten im Strafverfahren, die Rechte von Zeugen sowie die Rechte der jugendlichen Opfer und Zeugen weiter gestärkt. Der Kreis derjenigen, die sich als Opfer einer Straftat dem Strafverfahren als Nebenkläger anschließen können wurde nochmals erweitert.

Nennenswert ist hier die allgemeine Anschlussmöglichkeit für Opfer egal aus welcher Straftat, wenn dies aus besonderen Gründen, insbesondere wegen der schweren Folgen der Tat zur Wahrnehmung ihrer Interessen geboten erscheint. Zudem wurde das Recht einen kostenlosen anwaltlichen Beistand in Anspruch zu nehmen, um weitere Straftaten ergänzt sowie für Minderjährige ausgeweitert. Wenn begründeter Anlass zu der Besorgnis besteht, dass durch die Angabe des Wohnortes Rechtsgüter des Zeugen oder einer anderen Person gefährdet werden oder auf den Zeugen oder eine andere Person in unlauterer Weise eingewirkt werden wird, sollen Zeugen zukünftig  nicht mehr verpflichtet sein, bei Vernehmungen ihren Wohnort anzugeben. Auch Angaben zur Person des Zeugen können unterbleiben, wenn  durch die Offenbarung der Identität oder des Wohn- oder Aufenthaltsortes Leben, Leib oder Freiheit des Zeugen oder einer anderen Person gefährdet würden. Gefährdete Zeugen sind von den Strafverfolgungsbehörden auf diese Befugnis hinzuweisen.
 



 

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